TOLERANZ ERLAUBT ALLEN
MENSCHEN WAHRHAFTIG
UND ECHT ZU SEIN.

 

Ich freue mich sehr, bei dieser Veranstaltung von  www.2spiritin1.at  am 16. November dabei zu sein: Spezial: Externen Gastvortrag Trans*, Inter*, Genderqueer

Hier werde ich meine Arbeit vorstellen. Ich freue mich Kontakte zu knüpfen und Leute kennen zu lernen. 

 Sind wir stark genug oder zerbricht die Familie daran?
Wie schafften es mein Mann und meine Tochter?
Jeder Vater wünscht sich ja einen „richtigen“ Jungen, der Fußball spielt und manchmal wild ist, sich auch mal mit anderen Buben draußen rauft… Unser Sohn mochte dies jedoch nicht. Er hatte immer schon lieber mit Puppen gespielt, liebte schöne Kleider, er war eben anders als man sich einen Buben vorstellt. Von daher waren mein Mann und ich ja schon einiges gewohnt.

Zu meinen vielen Ängsten und Sorgen um mein Kind kamen zusätzlich noch massive Schuldgefühle dazu:

Warum habe ich es nicht früher erkannt? Was bin ich nur für eine Mutter, wenn ich die Probleme und Anliegen meines Kindes nicht sehe und wahrnehme? Warum habe ich damals, als mein Sohn im Alter von ca. 4 Jahren begann zu behaupten, dass er ein Mädchen ist, nicht nach professioneller Hilfe und Unterstützung gesucht? War ich zu viel mit meinem eigenen Leben beschäftigt? Ich begann meine Fähigkeiten als Mutter in Frage zu stellen.

Die Angst, dass das Kind den Prozess nicht durchsteht

Langsam realisierte ich, was nun alles auf mein Kind zukommt: Die vielen (kostspieligen) Stunden bei einer Psychologin, die mehrstündige Operation mit den damit verbundenen Schmerzen und Risiken, die vielen Sorgen, das Outing gegenüber der restlichen Familie sowie die organisatorische Herausforderung der Namensänderung.